Zoo Dresden » Zoologischer Garten in Dresden

Zoo Dresden » Zoologischer Garten in Dresden

Tierische Begegnungen im Zoo Dresden

Auf einem Ausflug in den Zoo Dresden erobern Besucher den deutschlandweit viertältesten Zoologischen Garten. Im südwestlichen Teil des Großen Gartens angelegt, entfaltet sich der Tierpark auf einem 13.000 Hektar großen Gelände. Rund 1.500 Tiere von knapp 300 unterschiedlichen Arten haben im Zoo Dresden ein Zuhause gefunden. In dieser familienfreundlichen Tieranlage erblicken Besucher Tiere aller Kontinente.

Historisches über den Zoologischen Garten

Den Grundstein für den heutigen Zoo legte die vor langer Zeit in Dresden durchgeführte Geflügelausstellung. Das Gelände dieser Ausstellung wurde ab dem Ende der 1850er Jahre fest angemietet und durch neue Tiere wie Vögel, Kamele oder Affen ergänzt. Der Besucherandrang ließ nicht lange auf sich warten. Daraufhin wurde eine Aktiengesellschaft für eine Unterstützung des Tiergeheges gebildet. Davon inspiriert, spendierte der sächsische König Johann einen Teil seines Gartens – unter der Prämisse, dass die Aktiengesellschaft weitere Flächen erwerben müsse.

Die Anzahl der Tiere stieg stetig, so dass der Zoo bereits 1860 auf das heutige Terrain umzog. Nur ein Jahr später eröffnete der Zoologische Garten im Mai offiziell. Attraktionen wie ein Giraffenhaus oder Elefantenhaus wurden nach und nach errichtet. Heute ist weitgehend das Ziel der Zoobetreiber erreicht, die Anlage von einer einfachen Tierschau in ein Tierparadies mit naturnaher Umgebung umgewandelt zu haben.

Der Zoo Dresden erstrahlt im modernen Gewand

Dass die Liebe zum Tier in dieser Anlage im Mittelpunkt steht, ist auf den ersten Blick ersichtlich. Insbesondere in den vergangenen Jahren wurde der Zoologische Garten noch naturnaher gestaltet und umfassend modernisiert. Weitläufig angelegte Gehege werden durch spannende Infotafeln für Besucher bereichert. Zu festgelegten Zeiten stehen Tierpfleger Besuchern Rede und Antwort. Der tierischen Vielfalt sind in der Zooanlage nur wenige Grenzen gesetzt.

Diese Artenvielfalt kann sich sehen lassen

Sind im Aquarium bzw. Terrarium beispielsweise Piranhas untergebracht, beherbergt der “Zoo unter der Erde” Tiere wie Königsnattern oder Feuersalamander. Das Afrikahaus bietet Elefanten, Mandrills oder Nacktmullen eine Heimat. Hunderttausende von Besuchern nehmen jährlich die Pinguinanlage sowie das Orang-Utan-Haus ins Visier. Wohlfühlatmosphäre kommt ebenfalls in der Löwen-Karakal-Anlage, der Giraffen- und Zebraanlage sowie der Katta-Insel auf. Auf der Katta-Insel lebten bereits Tiere wie Mohrenmakis. Da die Insel mit den Gehwegen über eine Brücke verbunden ist, steht es Besuchern frei, die tierischen Bewohner ohne Barriere zu bewundern. Das Tropenhaus mit der Bezeichnung Prof.-Brandes-Haus beheimatet Exoten wie Leistenkrokodile, Koalas, Weißkopfsakis oder Kugelgürteltiere. Auch an die jüngsten Besucher ist gedacht – dank Attraktionen wie dem Zookasper, Klettergerüsten, Sandkästen und Spielplätzen.

Möchten Sie die Tiere oder die Parkeisenbahn hautnah erleben, sollten Sie sich an folgenden Öffnungszeiten orientieren:

Sommer: 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Winter: 8.30 bis 16.30 Uhr (Ausnahmen gelten für Heiligabend und Silvester)
Frühling / Herbst: 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Der Zoo ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Eintrittspreise schwanken von 4 Euro für Kinder ab drei Jahren bis hin zu 12 Euro für Erwachsene. Anreisen mit Bus und Bahn erfolgen über die Linie 11 bis zur Haltestelle “Lennéplatz”. Alternativ verkehren die Linien 9, 13 sowe 75 bis zur Haltestelle “Zoo”.