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Semperoper

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Die Semperoper in Dresden – eines der schönsten Theaterhäuser der Welt

Die Dresdner Semperoper ist das bekannteste Opernhaus in Deutschland. Sie dient als Heimstätte der Sächsischen Staatskapelle, eines der ältesten Orchester weltweit. Die Semperoper wurde zwischen 1838 und 1841 von Gottfried Semper erbaut. 1944 wurde die Oper durch die Luftangriffe der Alliierten zerstört.

Der Wiederaufbau der Semperoper nahm viele Jahre in Anspruch. Am 13. Februar 1985, 40 Jahre nach der Zerstörung, fand die feierliche Einweihung statt. Gespielt wurde „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber.

Semperoper als Zentrum der historischen Altstadt

Die Dresdner Semperoper zählt zu den schönsten Theaterhäusern der Welt. Sie erhebt sich strahlend über dem Theaterplatz an der Elbe und bildet das Zentrum der historischen Altstadt. Jedes Jahr begrüßt die Semperoper internationale Gäste und begeistert mit dem hauseigenen Ensemble. Besucher können hochkarätige künstlerische Leistungen genießen und den Klang der traditionsreichen Sächsischen Staatskapelle erleben. Die Vorstellungen reichen von Opernklassikern über klangvolle Symphoniekonzerte bis hin zu modernen Ballettvorstellungen. Höhepunkt ist stets das Silvesterkonzert.

Opernhaus am Zwinger als Vorgängerbau

Das Opernhaus am Zwinger, welches von 1719 bis 1849 bestand, wird oft als „Vorgängerbau“ der Semperoper bezeichnet. Das Dreirangtheater umfasste bis zu 2000 Besucher und wurde bis 1763 als Oper genutzt.
Insgesamt durchlief der Bau der Semperoper vier Phasen: den ersten Bau, den Interimsbau, den zweiten Bau und den dritten Bau.

Der erste Bau: Von 1838 bis 1841 errichtete der Baumeister Gottfried Semper ein neues königliches Hoftheater. 1869 wurde das Gebäude bei einem Brand völlig zerstört.

Der Interimsbau: Vier Wochen nach der Brandkatastrophe begannen die Bauarbeiten an einem Interimstheater.

Der zweite Bau: Gottfried Semper musste 1849 wegen seiner Beteiligung an den Maisaufständen fliehen. Auf Bitten der Dresdner Bevölkerung entwarf er aus der Ferne ein zweites Gebäude. Dieses wurde unter der Leitung seines ältesten Sohnes Manfred Semper von 1871 bis 1878 am Theaterplatz erbaut.

Der dritte Bau: Durch die Luftangriffe wurde der Bau zu großen Teilen ausgebrannt.
Ab 1948 konnte der Spielbetrieb im Großen Haus des Staatstheaters für Oper, Ballett, Schauspiel und Staatskapelle wieder aufgenommen werden.

Beeindruckende Architektur

Die Semperoper ist unvergleichbar in Europa, denn sie weist eine einzigartige Architektur auf. Bereits von außen sind die Funktionsteile des Gebäudes ersichtlich. Ein erster Blick zeigt das Foyer, die Treppenhäuser, den Zuschauerraum und den 40 Meter hohen Bühnenturm.
Diese Bauweise stellte ein Novum des Theaterbaus dar. Das Portal mit der halbrunden Exedra zählt zu den weiteren Besonderheiten. Ein Blickfang stellt die bronzene Panther-Quadriga dar. Selbst Johannes Schilling erbaute ein Kunstwerk in der Semperoper und bildet damit Dionysos und Ariadne ab. Das große Rundfoyer ist eines der prachtvollsten Räume der Semperoper.

Tickets und weitere Informationen zu einem Besuch gibt es hier.

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