Loschwitz Dresden » Schwebebahn Dresden

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Loschwitz: ein stilvoller Villenstadtteil mitten in Dresden

Auf der Höhe des Blauen Wunders entfaltet sich der Dresdner Stadtteil Loschwitz in all seiner Schönheit und Vielfalt. Pittoresk an zwei Steilhängen am rechten Elbufer gelegen, beeindruckt das Gebiet als Villenviertel. Es gibt viele Gründe, weshalb diese Wohnregion zurecht einer der schönsten Stadtteile Dresdens ist.

Mit einer Fläche von 350 Hektar zeigt das im Nordosten der Stadt gelegene Terrain nicht nur Größe. Höhenunterschiede von bis zu 150 Metern unterstreichen die Vielfalt des Landschaftszugs. Doch das i-Tüpfelchen des Gebiets ist die Nähe zur Dresdner Heide.

Die Entstehungsgeschichte von Loschwitz

Nachdem Loschwitz erstmals 1227 urkundlich erwähnt wurde, galt die Ortschaft für lange Zeit als Heimat von Fischern und Elbeschiffern. Umliegende Weinberge veranlassten Adelige ab dem 18. Jahrhundert dazu, sich vor Ort niederzulassen. Zudem fanden Künstler und die regionale Prominenz Gefallen an dem Wohnviertel. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wandelte sich Loschwitz zu einem Ort, in dem Weingüter zunehmend in Schlösser und Villen umgebaut wurden. Seitdem hat der Stadtteil seinen Ruf als Villenviertel inne.

Die Bombennächte im Februar 1945 hinterließen in Loschwitz ihre Spuren. Insbesondere dadurch waren zahlreiche der liebevoll erbauten Häuser dem Verfall geweiht. Andere historische Bauten wurden ab 1990 wieder saniert. Einer der Gewinner dieser Modernisierungsmaßnahmen ist die Loschwitzer Kirche, die heute in neuem Glanz erstrahlt. In ganz Dresden ist Loschwitz als Schauplatz des traditionellen Erbhangfestes bekannt.

Kulturelle und architektonische Attraktionen

Loschwitz erinnert an ein Freilichtmuseum, das mehrere Schlösser, Villen, Kirchen und Naturdenkmäler auf seinem Terrain vereint. Sehenswürdigkeiten wie die Hentschelmühle oder das Sommerhaus des Goldschmiedes von Melchior Dinglinger – einst für August den Starken tätig – ziehen die Besucher bis heute an. Ein kultureller Juwel ist das 1898 errichtete Künstlerhaus, das 16 Ateliers sowie 12 Wohnungen umfasst. Hinter den Mauern dieser Jugendstilvilla leben und arbeiten Künstler. All diese Attraktionen lassen sich besonders eindrucksvoll aus der Vogelperspektive erblicken – mit der Schwebebahn Loschwitz. Diese Besonderheiten zeichnen die Bergschwebebahn aus:

1. Die Talstation der Schwebebahn befindet sich im Osten des Körnerplatzes.
2. Die 1898 errichtete Bahn ist die älteste Schwebebahn der Welt.
3. In etwa fünf Minuten ist die über 80 Meter hohe Aussichtsplattform auf der Loschwitzhöhe erreicht.

Zudem verkehrt eine der schönsten Standseilbahnen über dem Dresdner Stadtteil Loschwitz. Sie erreichen den Villenstadtteil wie folgt:

Buslinien 61, 63 sowie 89/309: Haltestelle Körnerplatz
Straßenbahnlinien 6 und 12: Haltestelle Schillerplatz (im benachbarten Stadtteil Blasewitz)