Kulturpalast

Kulturpalast Dresden » Geschichte & Neueröffnung

Der neue Kulturpalast: Weltoffenes Haus für alle Dresdner

Am 28. April 2017 öffnete der neue Kulturpalast am Altmarkt seine Türen. Seitdem gibt es in Dresden ein modernisiertes Kulturzentrum. Der Kulturpalast begeistert Besucher und den internationalen Rang der Stadt.

Der Kulturpalast ist ein Haus der Künste und des Wissens. Der Palast besteht aus einem neu errichteten Konzertsaal, einer städtischen Zentralbibliothek, einem Kabarett und einem Foyer.
Der neue Konzertsaal steht im Herzen des Hauses. Die Akustik ist einzigartig; die Architektur ermöglicht markante Klänge. Die neue städtische Bibliothek steht für Wissen, Bildung und Erlebnisse. Die Bibliothekenlandschaft prägt den offenen Charakter des Kulturpalastes.
Das Kabarett „Die Herkuleskeule“ ist deutschlandweit bekannt und sorgt für heitere Momente. Durch das Foyer gelangt man in alle Räumlichkeiten. Hier sind auch Gastronomie und der Ticketverkauf angesiedelt.
Die jeweiligen Veranstaltungen stehen online zur Verfügung.
Karten und Tickets gibt es hier.

Früherer DDR-Bau erstrahlt in neuem Glanz

Der Kulturpalast Dresden ist ein DDR-Bau des Architekten Wolfgang Hänsch. Eröffnet wurde das Gebäude 1969 als große Mehrzweckhalle der Stadt. Konzerte, Tanz und Unterhaltungsveranstaltungen wurden hier seit jeher abgehalten. Die Mischung aus klassischen Konzerten, Gastspielen und Unterhaltung blieb 40 Jahre fester Bestandteil der Kulturpalast-Nutzung. Sie entsprach dem Gedanken des „Volkshaus“-Programms.
Nach dem Umbau samt Einbau eines neuen Konzertsaals wurde der Palast im April 2017 wiedereröffnet.
2009 wurde dazu von der Landeshauptstadt ein europaweiter Architekturwettbewerb durchgeführt. Die Jury des Wettbewerbs wählte den Entwurf des Berliner Büros „gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner“. Im Januar 2010 begannen die ersten Arbeiten. 2013 nahm der Bauplan konkrete Züge an.

Einzigartige Akustik

Gebaut wurde ein im Hexagon angeordneter „Weinbergsaal“. Das heißt, das Publikum sitzt gruppiert und terrassenförmig um das Orchesterpodium. 1.700 Plätze wurden so geschaffen. Kein Platz ist weiter als 35 Meter vom Orchester entfernt. Vor allem die Akustik ist hervorragend gelungen. Die Musiker sitzen enger zusammen, das ist gut für den Klang.

Signal für Weltoffenheit

Dresden setzt mit der Wiedereröffnung des Kulturpalastes ein Signal der Weltoffenheit und Toleranz. Es soll ein Haus für jedermann in Dresden sein. Am Tage tummeln sich die Menschen in der Zentralbibliothek; abends lachen sich über das Kabarett oder besuchen ein Jazz-Konzert. Sitzt man im Parkett des Saales, breitet sich der Klang der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling aus. Hinter beeindruckenden Bronzetüren öffnet sich ein Haus ohne Grenzen. Menschen, die hier arbeiten und musizieren, kommen aus verschiedensten Ländern. Kulturen werden so vereint. In den 300.000 Medien der Bibliothek erschließen sich neue Welten. Die „Herkuleskeule“ sorgt für grenzenlosen Humor.
Zugleich ist der Kulturpalast ein Stück Dresdner Identität. 24 Jahre nach der Totalzerstörung der Stadt 1945 war er ein Hoffungszeichen auf eine bessere Zukunft. Die Dresdner lieben ihren Kulturpalast.

Weitere Infos unter: www.kulturpalast-dresden.de/der-neue-kulturpalast.html

 

Es sind keine Bilder vorhanden!