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Hofkirche

Hofkirche Dresden » Öffnungszeiten & Führungen

Katholische Hofkirche am Altstädter Elbufer

Die katholische Hofkirche liegt mitten in der Altstadt in unmittelbarer Nähe der Freitreppe. Brühlsche Terrasse, Residenzschloss und Semperoper sind fußläufig zu erreichen.

Die Hofkirche ist eine offene Kirche und kann besichtigt werden.
Besichtigungszeiten:
Montag und Dienstag: 09:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 09:00 bis 17:00 Uhr
Freitag: 13:00 bis 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Katholische Hofkirche im Stil des römischen Spätbarocks

Die Hofkirche wurde von August dem Starken (1670 – 1733) in Auftrag gegeben. Die Hintergründe: Um in Polen als König gekrönt werden zu können, wechselte der Kurfürst von Sachsen 1697 vom protestantischen Glauben zum Katholizismus. Die Arbeiten übernahm der italienische Baumeister Gaetano Chiaveri. Da Chiaveri die Bauarbeiten aufgrund mangelnder Unterstützung nicht beenden konnte, vollendete Julius Heinrich Schwarze die Hofkirche. Im Jahr 1751 konnte die Kirche geweiht werden. Generell verschlang der Bau hohe Kosten. Zum einen durch die lange Bauzeit, zum anderen durch den reichlichen Schmuck, welcher in der Kirche angebracht wurde. Der Bau der katholischen Hofkirche kostete dreimal so viel wie der Bau der Frauenkirche. Besonders beeindruckend sind die 3,50m hohen 74 Heiligenstatuen auf dem Dach der Hofkirche. Die Statuen sowie die vier Figuren am Turm wurden vom italienischen Bildhauer Lorenzo Mattielli (1688-1748) geschaffen.

Herausragende Konzerte & verheerender Brand

In der Hofkirche fanden bereits weltberühmte Konzerte unter der Leitung von Carl Maria von Weber und Richard Wagner statt. Im Zweiten Weltkrieg fiel die Hofkirche den Bomben zum Opfer. Die Kirche brannte infolgedessen vollkommen aus. Der Wiederaufbau begann 1946. Der Rohbau konnte 1955 fertig gestellt werden. Sieben Jahre später konnte das Mittelschiff wieder verwendet werden. Da die Orgel während des Zweiten Weltkrieges ausgelagert war konnte diese gerettet werden. Heute ist sie die letzte der Drei Dresdner Silbermann-Orgeln. Die Orgel weist 3000 Pfeifen auf. Sie stammt aus dem Hause des berühmten Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann in Frauenstein. Gespielt wird sie beim Gottesdienst während des Orgelvorspiels mittwochs und samstags zwischen 11:30 und 12 Uhr.
Der Hochaltar befindet sich im Südwesten und ist aus einheimischem Marmor. Unter dem Chor befindet sich eine Gruft, in der die Gräber von 49 katholischen Kurfürsten und Königen zu finden sind. Die Urne mit dem Herzen von August dem Starken ruht hier ebenfalls.
Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen
Die Hofkirche ist heute die Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen. Sie nennt sich Kathedrale Ss. Trinitatis und ist Bestandteil des Zwingers, der komplexen Burganlage. Die Hofkirche gehört zu den letzten Meisterwerken des italienischen Barocks und ist Dresdens kunstgeschichtlich bedeutendster Kirchenbau. Mit den 86 Meter hohen Türmen zählt sie zu den höchsten Bauwerken Dresdens. Bei einem Besuch in Dresden zählt sie zu den Highlights eines Rundganges.

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