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Frauenkirche

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Frauenkirche Dresden: Barockes Schmuckstück am Neumarkt

Die Frauenkirche Dresden gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Die evangelisch-lutherische Kirche blickt auf eine lange wechselvolle Geschichte zurück. Seit ihrer Restauration erstrahlt sie in neuem Glanz.

Der Name der Kirche ist eine Abkürzung des ursprünglichen Namens „Kirche unserer Lieben Frau“. Damit ist die heilige Maria gemeint. Im Sprachgebrauch wurde daraus schnell Frauenkirche.

Historie der Frauenkirche Dresden

Im 11. Jahrhundert wurde die Vorgängerkirche gebaut. Im 18. Jahrhundert entstand die Frauenkirche in ihrer heutigen Form. Die ursprüngliche Kirche wurde gebaut, um die Sorben zu christianisieren, die in den umliegenden Dörfern lebten. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche baufällig, sodass sie durch einen Neubau ersetzt wurde. Die Planung übernahm Ratszimmermeister George Bähr. Bähr plante eine neue Frauenkirche aus Sandstein. Die Sandsteinkirche entstand mit einem achteckigen Grundriss und einer runden Kuppel.
1945 wurde die Kirche von verheerenden Bombenangriffen fast komplett zerstört. In den Folgejahren wurde die Ruine zum Mahnmal gegen den Krieg. Von 1993 bis 2005 wurde die Kirche mithilfe von Spenden werkgetreu wieder aufgebaut.

Die Frauenkirche prägt heute das Bild des Dresdner Neumarkts. Der Sakralbau besitzt eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.

Bedeutendes Dresdner Musikzentrum

Die Dresdner Frauenkirche hat sich seit ihrer Wiedereröffnung zum wichtigen Dresdner Musikzentrum entwickelt. Jährlich finden 100 Konzerte von Gastkünstlern sowie den eigenen Künstlern und dem Kammerchor statt. Ob offene Kirche, Orgelnacht oder geistliche Sonntagsmusik: Die kommenden Veranstaltungen der Dresdner Frauenkirche lassen sich hier nachschauen.

Besichtigung

Die Zeit, in der die Frauenkirche besichtigt werden kann, nennt sich „Offene Kirche“. Die Kirche ist ein offenes Haus und lädt ein an der Schönheit teilzuhaben. Die Botschaft des Gotteshauses lautet „Brücken bauen, Versöhnungen leben, Glauben stärken“. Von Montag bis Freitag ist eine Besichtigung der Frauenkirche am Vor- und Nachmittag möglich. Besichtigt werden können der Kirchenraum und die Unterkirche. Die Empore ist nicht frei zugänglich.

Musikjahr 2017: Die Kraft der Reformation

Das Musikprogramm der Frauenkirche läuft dieses Jahr unter dem Motto re|formation. Mehr als 130 Angebote laden Interessierte ein im Jubiläumsjahr der Reformation neue Werke und Künstler zu entdecken. 60 Konzerte, 40 Orgelabende, 12 Familienangebote und 20 geistliche Festtagsmusiken sind im Programm enthalten.
Zur Ticketbuchung geht es hier.

Steckbrief:
Adresse: Neumarkt, 01067 Dresden
Eröffnet: 2005
Baubeginn: 1992
Architektonische Höhe: 91 m
Architekt: George Bähr

Adressen:
Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3, 01067 Dresden
Tel. +49 (0) 351 – 656 06 100 | Fax +49 (0) 351 – 656 06 112
www.frauenkirche-dresden.de
stiftung@frauenkirche-dresden.de

Besucherdienst
Allgemeine Anfragen, Telefonzentrale
Tel. +49 (0) 351 – 656 06 100 | Fax +49 (0) 351 – 656 06 108
E-Mail: fuehrungen@frauenkirche-dresden.de

 

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